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Unternehmensberatung/Consulting

Es ist kein seltener Fall, dass Traditionsunternehmen Insolvenz anmelden müssen. Obwohl Liebe zum Detail sowie Technik und Verarbeitung im Vordergrund stehen, kommt es immer öfters zum Verkauf des Unternehmens. Bevor das Schlimmste passiert, wird mit allen Mitteln versucht, das Unternehmen zu retten. Genau hier kommen Unternehmensberater zum Einsatz. Die Rettung des Unternehmens liegt nun in den Händen der externen Berater. 

Auch wenn mit Unternehmensberatern oft Erfolge erzielt werden können, ist dies kein Muss. Häufig sind die Erwartungen der Unternehmen größer als letztendlich die Ergebnisse. Es liegt hierbei jedoch nicht immer an der Unternehmensberatung selbst. Denn auch die Unternehmen sind hier gefordert. Es bedarf einer gewissen Strategie und Vorbereitungszeit. 

Die Unternehmensberatung wird jedoch nicht erst kurz vor der Insolvenz aufgesucht. So stehen Unternehmensberater bei der Entwicklung von neuen Marktstrategien zur Verfügung. Auch helfen sie Unternehmen, ihre Produktionszeiten zu verbessern. Und auch im Personalbereich sind die Berater gefragt, um das passende Personal und ausgebildete Fachkräfte zu finden. Des Weiteren stehen Restrukturierungen, Fusionen und die effiziente Stärkung von Unternehmen im Mittelpunkt von erfolgreichen Consulting Firmen. 

In diesem Artikel möchten wir Ihnen das Aufgabengebiet der Unternehmensberatung näher erläutern. Welche Unterschiede gibt es und welche Arten von Unternehmensberatungen gibt es? Wo liegen die Beratungsfelder und was haben Sie bei der Wahl zu beachten? Wir möchten Ihnen ein besseres Verständnis geben und zeigen Ihnen, was es mit der Unternehmensberatung auf sich hat.

Definition 

Unternehmensberater werden von anderen Unternehmen angefragt, um bestimmte Dienstleistungen zu erbringen. Gegenstand ist hierbei vor allem die Beratung in den verschiedenen Aspekten und Teilen von Unternehmen. Besonders im Hinblick von fachlichen Entscheidungen wird die Unternehmensberatung eingesetzt, wie z.B. bei Personalentscheidungen, der Wirtschaftsprüfung oder anderen besonderen Leistungen. 

Im deutschen Sprachgebrauch wird oft auch der englische Begriff „Management Consulting“ verwendet. Im tieferen Sinne geht es um die Aufarbeitung von betriebswirtschaftlichen Problemstellungen zwischen der Unternehmensberatung oder individuellen Beratern sowie dem entsprechenden Kundenunternehmen. Die Unternehmensberatungen arbeiten unabhängig und erarbeiten gemeinsam mit dem Unternehmen eine Strategie für das entsprechende Problem. 

Häufig werden die Dienste der Consulting Firmen von privatwirtschaftlichen Unternehmen angefragt. Doch auch andere Organisationen wie Institutionen und Einrichtungen aus dem öffentlichen Bereich sowie Non-Profit-Organisationen nehmen die Beratungsdienste von Consulting Firmen an. Die Inhalte können sich daher stark unterscheiden. Dies gilt nicht nur für das Problem des Kundenunternehmens, sondern auch für die Rolle des Beraters. Er kann in verschiedenen Bereichen unterwegs sein und seine Dienste anbieten.

Im Fokus des Geschehens der Management Consultants steht somit das projektbasierte Arbeiten zur Findung von Lösungen für die Kunden. Diesen fehlt es häufig an dem entsprechenden Know-how und sie vertrauen auf die Erfahrungen der Unternehmensberater. Die Berater passen sich flexibel an die Zusammenarbeit mit ihren Kunden an. In der Regel haben sie selbst für mehrere Jahre in Unternehmen gearbeitet und kennen sich auf ihrem Beratungsgebiet besonders gut aus. 

Geschichte der Unternehmensberatung

Es sind 14.000 Berater, die sich auf dem Markt der Beratung für mittelständische Unternehmen bewegen. Darunter fallen sowohl kleine Unternehmensberatungen als auch die Top Consulting Firmen. Der Trend ist steigend und es gibt immer mehr Personen, die an einer Position in der Unternehmensberatung interessiert sind. Doch wie hat sich die Unternehmensberatung überhaupt entwickelt und ließen sich Unternehmen schon immer von externen Beratern unterstützen?

Es ist tatsächlich so, dass die Unternehmensberatung eine lange Historie hat. Den Ursprung fand sie bereits im 19. Jahrhundert. Zunächst waren die Consultants nur in den USA zu sehen. Aufgrund der Industrialisierung und der damit entstehenden Trennung von Eigentum und Management sowie der Arbeitsteilung fand eine Neuentwicklung der Nachfrage statt. Dies galt insbesondere im Hinblick auf die verschiedenen Managementmodelle und die Strategien zur Führung von Unternehmen. 

Im Jahr 1886 entstand auf dieser Basis die erste Unternehmensberatung: Arthur D. Little. Während diese sich zunächst auf die Beratung in der technologischen Entwicklung spezialisierte, konzentrierte sie sich im späteren Verlauf auf die Durchführung von neuen Management– und Führungsansätzen. Der Weltwirtschaftskrise sei Dank, dass die Entwicklung der Unternehmensberatungen in den USA sodann seinen schnellen Verlauf nahm. Erfolgreiche Beratungsfirmen wie McKinsey oder die Boston Consulting Group sind erst einige Jahre später gegründet worden.

Noch länger dauerte die Entwicklung allerdings in Europa. Zunächst waren es die amerikanischen Unternehmensberatungen, die auf dem europäischen Boden Fuß fassten. Durch den amerikanischen Antrieb begann in den 1960 Jahren sodann auch die Entstehung deutscher Unternehmensberatungen. Diese befassten sich jedoch vorrangig mit produktionstechnischen Themen wie der Kostenplanung oder Betriebsorganisation. Erst im Jahre 1967 entstand mit Roland Berger die erste große Managementberatung in Deutschland. 

Im Verlauf der Zeit wurden die Bereiche erweitert und die Unternehmensberatungen nahmen sich Themen wie das Marketing oder den Absatzmarkt an. In den 1970 und den darauffolgenden Jahren konzentrierten sich die Berater sodann auch auf die Personalentwicklung und Organisationsstruktur sowie Beratung im Bereich der EDV.

Welche Unterschiede gibt es?

Damit möglichst viele Kunden erreicht werden, haben sich große Beratungsfirmen auf mehrere Bereiche spezialisiert. Sie besitzen einen Berater-Pool, der die verschiedenen Wirtschaftsbereiche abdeckt, wie z.B. IT, Health Care oder die Automobilbranche. Die Bedürfnisse der Kunden sind unterschiedlich und Berater haben sich mit ihrem Angebot daher stets anzupassen. Kein Unternehmen ist wie das andere und genau aus diesem Grund muss die Unternehmensberatung bei jedem Unternehmen genauer hinschauen. Die Ressourcen sind stets neu zu wählen. 

Neben den einzelnen Bereichen, welche von den Beratern abgedeckt werden, sind auch die Projekte unterschiedlich. So lässt sich der Beratungsumfang in verschiedene Kategorien einsortieren. Dazu zählen unter anderem: Training, Gutachten, Coaching, Moderation, interne Beratung, Fachberatung, Prozessberatung, Sanierungsberatung, Organisationsberatung, systematische Beratung und die Organisationsentwicklung.

Häufig sind die Beratungstypen selbst nur schwer voneinander zu trennen und werden daher meist miteinander kombiniert. Ein Beispiel wäre die Moderation und das Training. Die wichtigsten Bereiche möchten wir Ihnen nun im Folgenden näher erläutern: 

Beratung

Im Fokus der Beratung steht das gesamte Unternehmen mit all seinen Bereichen. Unternehmensberater schauen sich hier einflussreiche Faktoren wie Lieferanten, Kunden und Mitarbeiter an. Häufig ist von der systematischen Beratung die Rede. Es handelt sich um einen Beratungsansatz, der auf den Kompetenzen und Ressourcen des Unternehmens basiert. Indem die Probleme gefunden und gelöst werden, können die entsprechenden Bereiche gestärkt werden. 

In der Bewertung und Entwicklung von Unternehmensstrategien steht die Planung von wichtigen Maßnahmen auf der gesamten Unternehmensebene im Vordergrund. Es geht darum, eine entsprechende Strategie zu entwickeln, die in bestimmten Geschäftsbereichen ausgerollt wird. Oftmals wird hierbei von der klassischen Unternehmensberatung gesprochen. Da es sich um Projekte handelt, die das gesamte Unternehmen oder bestimmte Geschäftsbereiche betreffen, werden diese Projekte der Unternehmensführung zugeordnet. 

Die Projekte können sich stark voneinander unterscheiden und diverse Beratungstypen können miteinander kombiniert werden. Dazu zählen unter anderem Mergers & Akquisition, Moderation, Training, Coaching und Fachberatungen. Je nach Art und Größe des Unternehmens können sich die Projekte ebenfalls in der Ausführung stark voneinander unterscheiden. 

Coaching

Im Coaching beschäftigen sich die Berater vor allem mit dem Menschen selbst. So wird für die Mitarbeiter und Führungskräfte gewisse Konzepte entwickelt, um die persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen zu stärken. Im Vergleich zur klassischen Beratung steht hierbei somit der Mensch im Fokus und weniger das Unternehmen selbst. Besonders die Mediation, also die Vermittlung zwischen zwei Personen, steht hier oftmals im Vordergrund. 

Personalwesen (Human Resources)

So beliebt der Einsatz von Maschinen in der heutigen Unternehmenswelt auch ist, ersetzt nichts den Menschen selbst. Der Mitarbeiter gilt als die wertvollste Ressource im Unternehmen und sollte auch stets als solche behandelt werden. Das Wissen von Unternehmen steckt in den Köpfen der Mitarbeiter und Unternehmen sind für die Steuerung auf den Menschen angewiesen. Da sich Unternehmen ständig an die Veränderungen der Umwelt anpassen müssen, muss hier insbesondere das Personal angeleitet und an die Prozesse herangeführt werden.

Genau wie neue Marketingstrategien und neue Maschinen in den Betrieb eingeführt werden, müssen auch die Mitarbeiter stets in die laufenden Prozesse und Projekte mit eingebunden werden. Aus diesem Grund haben sich eine Reihe von Unternehmensberatungen auf den Bereich des Personalwesens fokussiert und dieses Tätigkeitsfeld für sich in den Mittelpunkt der Beratung gestellt. 

Beratungsfirmen mit Schwerpunkt Personalwesen beraten ihre Kunden insbesondere bei der Auswahl von Mitarbeitern und Managern, in der Umsetzung von Trainings und Schulungen, bei der persönlichen Entwicklung von Mitarbeitern sowie bei weiteren Fragen rund um das Personal. 

Organisationsberatung

Bei der Beratung zur Organisation werden verschiedene Fragen abgewickelt, die den Unternehmen dienen, ihre Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Prozessen zu steigern. Diese Prozesse liegen in diversen Unternehmensbereichen, wie z.B. Produktion, Einkauf oder Verwaltung. Es können jedoch auch übergreifende Themen im Unternehmen oder Beziehungen zu externen Parteien (z.B. Geschäftspartner oder Lieferanten) behandelt werden. 

Häufig sind diese Projekte nicht bei der Unternehmensführung selbst, sondern bei der Abteilungsleitung angesiedelt. Hier wird vor allem die Prozessorganisation als auch der Aufbau der Organisation angegangen. Zu den klassischen Aufgaben der Beratung zählen die Geschäftsprozessoptimierung, die Optimierung und Einführung von neuer IT, die Anpassung und Steigerung der Produktion, die Qualitätssicherung sowie Benchmarking. 

Da es auch im Bereich der Organisationen sowie in Bereichen der Kommunikation und Aufgabenverteilung häufig zu Schwierigkeiten kommt, setzt die Unternehmensberatung genau hier an. Es wird dafür gesorgt, dass die Kommunikation verbessert und die Konflikte zwischen Lieferanten und Unternehmen oder zwischen einzelnen Abteilungen behandelt wird. Genau hier werden Beratungsfirmen mit ihrem Angebot aus Trainings, Moderation und Mediation aktiv. 

Beratung zu Vertrieb und Marketing

Ein besonders wichtiger Aspekt im Hinblick auf Beratung von Unternehmen findet im Vertrieb und Marketing statt. Dies liegt insbesondere daran, dass Kunden heutzutage nicht mehr einfach nur auf der Straße gefunden werden. Unternehmen müssen neue, individuelle Wege gehen. Sie müssen einiges dafür tun, um Neukunden zu gewinnen und diese auch langfristig an sich binden zu können. Genau hier kommt die Unternehmensberatung zum Einsatz! Denn sie berät Unternehmen gezielt bei der Planung und Gestaltung von neuen Vertriebs- und Marketing-Strategien.

Auch führt der Unternehmensberater die Analyse der Organisationsform durch. Hierzu wird der Fokus vor allem auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Formen gelegt. Zudem werden verschiedene Aspekte wie die Marktorientierung, Effizienz der Ressourcen sowie die Qualifikation des Personals unter die Lupe genommen. All dies sind Prozesse und Aspekte, über die sich Unternehmen intern meist nur wenig Gedanken machen. Daher macht es durchaus Sinn, die Unternehmensberatung mit diesen Aufgaben zu beauftragen.

Beratung zu Organisationsaufbau und Struktur

Ein wichtiger Aspekt liegt hier zudem auch beim Organisationsaufbau und der Struktur. Da Strategie und Organisation eng miteinander verbunden sind, sollten die Organisationsstrukturen in Unternehmen bestmöglich ausgestaltet sein. Dies ist jedoch nur selten der Fall. Der Unternehmensberater verschafft sich ein klares Bild darüber, wie die Entscheidungs- und Weisungsbefugnisse sowie die Aufgaben spezialisiert wurden.

Ein spezielles Feld der Unternehmensberatung ist somit auch die Beratung zu Organisationsaufbau und Struktur im Unternehmen. Häufig wird die Gestaltung der Organisation jeweils einzeln in den Augenschein genommen. Des Weiteren müssen Sie beachten, dass sich die anderen Bereiche wie die zeitlich-räumliche Struktur der Aufgabenerfüllungen sowie der Prozess-Struktur von der Organisationsstruktur unterscheiden und abgrenzen. 

Damit der Unternehmensberater seinem Kunden die neuen Strukturen besser aufzeichnen und erklären kann, werden hierzu häufig Organigramme eingesetzt. Des Weiteren sollte er sich ausführlich über die Ziele des Unternehmens im Klaren sein, damit er die neuen Strukturen anhand der Ziele aufbauen kann. Auch sollten alle möglichen Mittel und Ressourcen zur Verfügung gestellt werden. Je nach der Situation des Unternehmens werden sodann die entsprechenden Bedingungen geklärt. 

Die Arten der Unternehmensberatung

Die unterschiedlichen Bereiche der Unternehmensberatung wurden bereits im Groben angesprochen. Im Folgenden möchten wir nun näher auf die Beratungsexpertise vom Consulting Bereich eingehen. Diese können sich im Laufe der Zeit immer wieder ändern. Schließlich müssen sich die Spezialisten ständig an die Strukturen der Unternehmen anpassen. Es gibt jedoch klassische Beratungsfelder, die oftmals an der Tagesordnung stehen. 

Damit Sie sich ein besseres Bild davon machen können, wodurch sich die Unternehmensberatungen vor allem unterscheiden, möchten wir Ihnen diese im Folgenden aufzeigen: 

• Strategieberatung

Hierzu zählt unter anderem die Entwicklung neuer Strategien im Hinblick auf Märkte, Wachstum, Wettbewerb, Division sowie Unternehmen im allgemeinen Sinne. Doch auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle steht hier im Fokus des Geschehens. 

• Organisationsberatung

Bei der Organisationsberatung steht neben dem Turnaround vor allem die Restrukturierung von Unternehmen im Mittelpunkt. Auch die Organisationsentwicklung ist zudem ein wichtiges Gebiet. 

• Prozessberatung

In der Prozessberatung beschäftigen sich die Consultants mit der konkreten Analyse und Optimierung von Prozessen. Inwiefern kann hier noch mehr Potenzial herausgeholt werden und wo lassen sich die Prozesse noch verbessern? Die Optimierung und Effizient der Prozesse steht hier an erster Stelle.

• Personalführung

Große Unternehmensberatungen haben sich auf verschiedene Bereiche fokussiert. Dazu gehört auch die Führung von Personal und Unternehmen. Welche Managementmodelle liegen vor und wie wird das Unternehmen gesteuert?  

• Funktionales Consulting

Hier liegen alle Bereiche im Mittelpunkt, welche die Wertschöpfungskette bedienen. Dazu gehören unter anderem der Einkauf, Vertrieb, Marketing, Logistik, Finanzen sowie die Produktion. 

Was Sie bei der Wahl zu beachten haben

Damit Sie die passende Unternehmensberatung für Ihre Bedürfnisse finden, sollten Sie sich nicht nur auf die entsprechenden Verzeichnisse verlassen. Allein in Google finden sich unzählige Unternehmensberatungen auf den verschiedenen Gebieten. Wer auf der Suche nach einer passenden Agentur ist, sollte daher genauer hinschauen. Dies gilt sowohl für die Beratung im Bereich von Personal, Marketing als auch IT. 

Um die Entscheidung so einfach wie möglich zu machen, sollten Sie möglichst viele Informationen zur Beratungsgesellschaft zusammentragen. Wodurch zeichnen sich die verschiedenen Beratungsfirmen aus? Liegen zudem entsprechende Referenzen vor? Achten Sie hierbei insbesondere auf die Erfahrungen! Wie lange ist der Berater bereits im Geschäft und kennt er sich mit den verschiedenen Arbeitstechniken und Methoden aus?

Um einen besseren Eindruck der Berater zu erhalten, sollten Sie ein persönliches Gespräch mit der Beratungsfirma vereinbaren. Auf diese Weise machen Sie sich nicht nur ein besseres Bild vom Berater und der Agentur selbst. Auch werden Sie den Hintergrund und den Leistungsansatz der Berater besser verstehen. 

Besonders wichtig für den Erfolg Ihres Unternehmens ist darüber hinaus auch die Kommunikation mit den Beratern. Achten Sie daher darauf, dass die Chemie von Anfang an stimmt! Es bringt nichts, wenn der Berater im Alleingang und ohne Rücksprache mit dem Unternehmen agiert und wichtige Schritte vornimmt.

Wichtige Aspekte bei der Wahl der passenden Unternehmensberatung sind: 

• Kommunikation: Stimmt die Kommunikation?

• Verständnis: Werden Fragen und Beratungsansätze richtig zusammengestellt?

• Struktur: Inwieweit kann der Berater an der Veränderung des entsprechenden Bereiches mitwirken?

• Lösung zum Problem: Kann der Berater bereits im ersten Gespräch Lösungsansätze hervorbringen?

Die Eigenschaften eines guten Unternehmensberaters

Ein guter Unternehmensberater sollte gewisse Eigenschaften mit sich bringen. Dabei sollte es sich nicht nur um fachliche Kompetenzen handeln. Vor allem die sozialen Fähigkeiten (Social Skills) stehen hier im Vordergrund. Der für Sie richtige Unternehmensberater weiß, wie er sich auf seine Kunden einzustellen und mit diesen zu kommunizieren hat. Er ist sich den gewissen Methoden bewusst und kann Veränderungen in den Prozessen verständlich erklären.

Fehlen darf es natürlich nicht an der entsprechenden Fachkompetenz, welche die Grundlage für den Erfolg des Unternehmensberaters darstellt. So sollte er ein spezielles Wissen zu seinem Beratungsgebiet haben, mit dem er auch in Randgebieten beraten kann. Berufliche Erfahrungen stehen hier an erster Stelle und sollten stets überprüft werden. 

1. Soziale Kompetenzen

Schauen wir uns die sozialen Fähigkeiten an, die ein Unternehmensberater mit sich bringen sollte, stehen hier vor allem Werte wie die Kommunikationsstärke und Einfühlungsvermögen im Vordergrund. Kunden wollen schließlich überzeugt werden und dies bedarf einem gewissen Fingerspitzengefühl. Des Weiteren sollten Sie bei der Wahl nach dem passenden Berater auch auf seine Teamfähigkeit achten. Berater arbeiten mit anderen zusammen und sollten daher nicht als Einzelkämpfer auftreten. 

Auch eine gewisse Flexibilität sollte vom Unternehmensberater gewünscht werden. Schließlich muss sich dieser ständig neuen Aufgaben und Situationen stellen, die ein schnelles Mitdenken und Umdenken fordern. Er muss sich zudem in die Kunden hineinversetzen und ein gewisses Vertrauensverhältnis aufbauen können. Hierzu gilt es, sich ganz auf den Kunden und seine Persönlichkeit hineinzuversetzen und seine Bedürfnisse zu erkennen. 

Je leistungsfähiger der Unternehmensberater, umso besser kann er auch beraten. Hier spielen insbesondere Stärken wie Belastbarkeit und Kontaktstärke eine große Rolle. Wichtig ist jedoch auch, dass der Unternehmensberater weder besserwisserisch noch arrogant auftritt. Auch sollte er einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Kunden und seinem Anliegen an den Tag legen.

2. Fachliche Kompetenzen und Erfahrungen

Während viele Unternehmensberater darauf achtgeben, dass sie sich auf einem Themengebiet besonders gut auskennen, sollte der Schwerpunkt auch auf die Breite des Wissens gelegt werden. Sicherlich ist es hilfreich, sich so tief wie möglich mit der Thematik zu beschäftigen und sich möglichst viel Hintergrundwissen anzueignen. Berater sollten jedoch stets dafür offen sein, auch andere Bereiche kennenzulernen und weitere Fachbereiche zu bedienen.

Je mehr Wissen auf mehreren Fachgebieten vorhanden ist, umso besser kann sich der Unternehmensberater auf seine Kunden einlassen. Je mehr fachliche Kompetenzen vorliegen, umso besser kann der Unternehmensberater sich auf die vielfaltigen Projekte einlassen. Themen wie Personalwesen, Strategieplanung, Mitarbeiterführung, Finanzplanung sowie Unternehmensführung sollten hier die Basis sein. Je mehr Fragen der Unternehmensberater seinen Kunden beantworten kann, umso besser ist er letztendlich auch. 

Aktuelle Entwicklung der Unternehmensberatung

Es gibt Bereiche und Fachgebiete der Unternehmensberatungen, die sich speziell in den letzten Jahren stark verändert haben. Besonders der Bereich der Informationstechnologie ist in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus von Unternehmensberatungen gerückt worden. Doch auch Personal, Steuern, Kommunikation und Marketing sind zu wichtigen Themen in Unternehmen geworden, welche von der Expertise der Berater unterstützt werden. 

Große Unternehmensberatungen müssen daher dafür sorgen, dass sie ihre Expertisen stets erweitern und mit dem Lauf der Zeit gehen. Die gilt insbesondere für Management– und Strategieberatungen. Viele Consulting Firmen haben aus diesem Grund in den Ausbau ihres Geschäfts investiert und ihre Kompetenzen in den Bereichen von IT, Personal und Kommunikation gestärkt. Speziell kleinere und mittlere Beratungsfirmen können hier punkten, da sie ihren fachlichen Bereich stets ausbauen und den Fokus auf die Branche vertiefen können. 

Schon lange ist hierbei ein Trend zu erkennen: Die Grenzen zwischen den Beratungsdienstleistern verschwimmen immer öfters. So verschmelzt die Beratung im Bereich von Marketing mit der Strategieberatung oder die Managementberatung mit dem IT-Bereich. Es zahlt sich heutzutage somit ein ganzheitliches Konzept aus, mit welchem die Beratungsfirmen bei ihren Kunden punkten können. 

Letztendlich führt dies dazu, dass der Wettbewerb unter den Unternehmensberatern ständig wächst. Unternehmen sind hier gefordert, die richtige Beratungsfirma zu wählen und sich nicht täuschen zu lassen. Ehrlichkeit und Fairness sollte hier an erster Stelle stehen. Genau aus diesem Grund sollten Sie sich bei der Wahl der Unternehmensberatung ausreichend Zeit lassen. 

Die Zukunft der Unternehmensberatung

Unternehmensberatungen sind gefragter als je zuvor. Dieser Trend zeigt sich jedoch von Branche zu Branche unterschiedlich. Unternehmensberatungen, die sich auf Bereiche wie die Technik– oder Managementberatung spezialisiert haben, konnten in den letzten Jahren einen Zuwachs verzeichnen. Lediglich die Organisationsberater mussten einen geringen Abschwung hinnehmen. Generell geht der Trend jedoch dahin, dass immer mehr Unternehmen sich die Dienste der Unternehmensberater zunutze machen. 

Dies liegt vor allem daran, dass die Komplexität der Geschäftsvorgänge im digitalen Zeitalter stetig zunimmt und Unternehmen herausgefordert werden. Neue Produktreihen und innovative Marketingstrategien müssen entwickelt und die Geschäftsprozesse entsprechend angepasst werden. Hinzu kommt die richtige Führung des Personals. Insbesondere kleine und mittelständische Firmen sehen sich immer seltener dazu in der Lage, etwas zu unternehmen

Während die Zahl der Berater in Deutschland steigt, sind es auch die Beratungsfirmen selbst, die auf der Suche nach neuen Beratern sind. Berater sollten grundlegend ein BWL- oder VWL-Studium abgeschlossen haben. Zudem sind oftmals Zusatzkenntnisse, wie der Abschluss eines Informatikstudiums, erwünscht. Des Weiteren gehen Top-Beratungsfirmen dazu über, nur Berater einzustellen, die bereits mehrere Jahre in einem Unternehmen gearbeitet haben und entsprechende Berufserfahrungen auf dem entsprechenden Gebiet mitbringen. 

Ihre Vorteile

Unternehmensberater können besonders dann hilfreich sein, wenn es im Unternehmen an dem spezifischen Fachwissen fehlt. Zudem werfen Unternehmensberater einen Blick von außen auf den Betrieb und bringen auf diesem Wege frischen Wind hinein. Sie fokussieren sich auf die Beschaffung von Daten und wissen mit der Komplexität der Projektorganisation umzugehen. 

Auch im Marketing-Bereich kommt es in vielen Unternehmen zu einem Mangel des Fachwissens. Aus diesem Grund haben wir von Nabenhauer Consulting es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Kunden mit einem tiefgründigen und breiten Know-How zur Seite zu stehen. Von Trainings und Schulungen im Social Media Bereich bis hin zur Automatisierung von Verkaufsprozessen stehen wir jederzeit für Ihre Projekte bereit. 

Sie können sich auf uns verlassen und sich ganz auf Ihre Projekte fokussieren. Auf diese Weise schonen Sie nicht nur innere Ressourcen, sondern auch wertvolle Zeit! Wir versorgen Sie mit individuellen Geschäfts- und Marketingstrategien und werfen auch einen Blick auf Ihre Online Marketing Tools. Wer gehen mit Ihnen einen Schritt weiter in Richtung Zukunft!