Virales Marketing : Werbebotschaften verbreiten sich wie Viren im Netz

von Robert Nabenhauer

Oft wird virales Marketing mit der Mund-zu-Mund-Propaganda gleichgesetzt, was jedoch nicht ganz zutreffend ist. Denn Mund-zu-Mund-Propaganda sorgt nur regional für neue Interessenten und Kunden, während sich virales Marketing global verbreiten kann. Am ehesten lässt sich virales Marketing mit einer hochansteckenden Viruserkrankung vergleichen. Ein Virus breitet sich immer weiter aus, bis eine Epidemie ausgelöst wird, die nur schwer wieder eingedämmt werden kann.

Ist virales Marketing ausschließlich den großen Konzernen vorbehalten?

Natürlich verbreiten sich professionell gedrehte und finanzielle aufwendige Werbespots gewöhnlich schneller im Netz, was aber nicht die Regel ist. Denn jede Art von Content hat das Potenzial zur viralen Verbreitung, weil die Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters liegt, der letztendlich darüber entscheidet, welche Webinhalte er weitergibt und mit anderen teilt. Der beste Beweis, dass sich auch unprofessionell erstellter Content in Windeseile im gesamten Netz verbreiten kann, sind die laienhaft selbst erstellten Videos des Teenie-Schwarmes Justin Bieber, die um die Welt gingen und den noch unbekannten Sänger zu einem Weltstar machten. Jeder kann virales Marketing einsetzen, völlig unabhängig vom Werbebudget.

Marketing (46)

Wie kann sich viraler Content am schnellsten verbreiten?

Indem er in ein oder mehrere soziale Netzwerke wie Facebook und Co. eingestellt wird. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die richtige Zielgruppe angesprochen wird, um die Verbreitung zu beschleunigen. Deshalb muss ein soziales Netzwerk ausgewählt werden, wo sich die Zielgruppe überwiegend aufhält. Es empfiehlt sich eine genauere Zielgruppenanalyse, bevor mit dem viralen Marketing begonnen wird.

 

Nabenhauer Consulting – Onlinemarketing

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